Wasserturbine für Afrika

Außergewöhnliches Projekt hilft Afrika

 
Bei der Firma bielomatik in Neuffen geht man in der Ausbildung neue Wege. In wochen­langer Projekt­arbeit bauten die Aus­zu­bil­denden eine Wasser­turbine, die nun kürzlich an die Evan­ge­li­sa­tions­orga­nisation „Die gute Nach­richt für Afrika“ (Diguna) übergeben wurde. Die Organisation arbeitet in Kenia, Uganda, im Sudan und im Kongo. Neben der Mis­sions­tätig­keit betreibt sie auch soziale Hilfs­programme.

Die zwölf Kilowatt leistende Turbine wird im kenianischen Nairobi eingesetzt. Im April 2002 konnte Joachim Haller von Diguna das Gerät in Empfang nehmen. Ein ehemaliger Auszu­bildender von bielomatik, Tobias Pfeiffer, hatte sich für eine gewisse Zeit in den Dienst der Diguna gestellt. Der Elektro­niker wusste, dass sein früherer Leiter der gewerb­lichen Aus­bildung, Bruno Salzsäuler, für solche Ideen offen ist, und wandte sich an ihn. „Das ist unsere Philo­sophie“, bestätigte Salzsäuler. Anhand von Bau­plänen entstand in der Lehr­werkstatt von bielomatik die Turbine.

Auf dem freien Markt würde ein vergleich­bares Gerät 6000 bis 7000 Euro kosten. Auf dem Bild zu sehen sind von links Volker Grass, ein Mitar­beiter der Flasch­nerei, der in seiner Freizeit an der Turbine schweißte, Roland Joksch, Meister in der Lehrwerkstatt, Bruno Salzsäuler, Joachim Haller und die Auszu­bildenden Fabian Werner, Matthias Buck und Alexander Diebermann, die haupt­sächlich am Bau der Turbine beteiligt waren

 

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(Nürtinger Zeitung vom 24.04.2002)